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Krankenversicherung
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Die Krankenversicherung ist Teil des Gesundheitssystems, aber auch des Sozialversicherungsystems. Sie ist eine finanzielle Absicherung mit Hilfe deren sich der Versicherungsnehmer vor die hohen Kosten der ärztlichen Behandlungen schützen kann. Diese ist auserdem auch noch eine Summenversicherung, man vereinbart einen bestimmten Beitrag der kontinuirlich, also monatlich einbezahlt und angespart wird und bei dem Eintritt des Versicherungsfalles aufgebraucht wird. Der Schadenwert kann in den meisten Fällen ausgerechnet werden, trotzdem kann als eine Schadenversicherung nicht abgeschlossen werden.
Der deutsche Versicherungsmarkt verfügt über zwei verschiedliche Krankenversicherungen:
die gesetzliche Krankenversicherung, auch noch GKV genannt ist eine Pflichtversicherung, eine Obliegenheit für diejenigen, die wenig verdienen, deren Jahreslohn die Pflichtversicherungsgrenze nicht erreicht. Pflichtmitglieder sind zum Beispiel Wehr- und Zivildienstleistenden, Rentner, Empfänger von Lohnersatzleistungen, Pflegepersonen, Schüler und Studenten, Praktikanten, Auszubildende usw. Die Prämien richten sich hierbei prozentuell nach dem Einkommen, verdient man mehr, dann zahlt man auch höhere Beiträge für die selben Leistungen - gleiche Umstände, gleiche Zahl und Umfang -, wie es das Solidaritätsprinzip verlangt. Die Leistungen werden als Sachleistungen erbracht und direkt von dem Versicherer bezahlt, das wird von dem Sachleistungsprinzip vorgeschrieben. Es existieren aber einige Leistungen, die nur teilweise oder gar nicht bezahlt werden, das muss der Patient selbst übernehmen, wie zum Beispiel bei Zahnersatz, Sehhilfen oder bei nicht rezeptpflichtigen Arzneimittel. Ein wichtiger Vorteil der GKV ist, dass man die Familienmitglieder in dem Vertrag miteinschließen kann, dadurch sorgt man auch für die Geliebten.
die private Krankenversicherung, auch noch bekannt unter der Abkürzung PKV ist eine völlig freiwillige Absicherung. Als Mitglieder muss man Beamte, Freiberufler und Selbstständige, aber auch die Angestellte und Arbeitnehmer mit dem Einkommen über die Pflichtversicherungsgrenze erwähnen. Die Versicherungsnehmer der GKV können jedoch auch hier Mitglied werden und sich zusätzlich absichern. Die Prämien werden an Hand der persönlichen Krankheitsrisiken, also Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand mit Vorerkrankungen usw. ausgerechnet. Die PKV liegt großen Wert auf die Individualität, darum bekommen die Versicherungsnehmer auch ganz individuelle Verträge, Familienmitglieder müssen sich also einen separaten Vertrag machen lassen. Die stationäre Behandlungen werden ebenso wie bei der gesetzlichen Krankenversicheurng als Sachleistungen erbracht und vom Versicherer bezahlt, die ambulante Behandlungen werden aber von den Patienten selbst bezahlt, denn dadurch kann man die Zuzahlungen vermeiden. Wenn man die Obliegenheiten respektiert, dann werden auch alle Behandlungskosten vollständig übernommen oder zurückerstattet, sogar bei den Leistungen, die bei der GKV nur teilweise oder gar nicht bezahlt werden. Bei der privaten Krankenversicherung versucht man die Genesung so bequem zu gestalten wie nur möglich, darum kann man sich auch zwischen einem Ein- oder Zweibettzimmer entscheiden.
Nach Krankheiten oder Unfällen, während der Mutterschaft braucht man einfach einen profesionellen Hand, und das muss auch gut bezahlt werden. Damit man aber nicht plötzlich mit Geldsorgen aufwächt, damit man sich nicht finanziell überfordert wäre die Krankenversicherung die beste Lösung.
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